Salzburg wählt im März neuen Landtag: Burgstaller schließt auch Rot-Blau nicht aus
- Landeshauptfrau für alle Koalitionsvarianten offen
- NEWS: Will Quereinsteiger in die Regierung holen

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Die Salzburger Landeshauptfrau Gabi Burgstaller will bei der Landtagswahl am 1. März die Position der SPÖ als stimmenstärkste Partei verteidigen. Wenn sie wieder Landeschefin wird, werde sie die volle Legislaturperiode bleiben, sagt sie im Interview für NEWS.
Zur Regierungsbildung hält sich Burgstaller alle Koalitionsvarianten offen und will sich nicht auf eine fixe Neuauflage von Rot-Schwarz festlegen: "Ich kann mir in Salzburg die Zusammenarbeit mit jeder Partei vorstellen." Sie würde zuerst mit der zweitstärksten Partei reden, "aber es wird von mir niemand von vornherein ausgeschlossen." Auch nicht Rot-Blau? - Burgstaller: "Nein, auf Salzburger Ebene gibt es für keine Partei einen Ausschluss. Wir haben ein gutes Verhältnis zu allen Parteien im Salzburger Landtag. Entscheidend sind bei jeder Regierungsbildung Programm und Inhalt und ein Stück weit auch die Menschen."
Abkehr von Faymann-Linie
Dass SPÖ-Parteichef Werner Faymann vor der Nationalratswahl die Zusammenarbeit mit der FPÖ ausgeschlossen hatte, kommentiert Burgstaller so: "Und ich ziehe als Lehre aus der Vergangenheit: Es hat keinen Sinn, vorher alle Varianten auszuschließen. Denn letztendlich erntet die ÖVP damit einen gewissen Wettbewerbsvorteil. Das Ausschließen vieler Varianten, sodass am Ende nur eine offen ist, ist wahrscheinlich passé."
Für Salzburg wünscht sie sich, Menschen ohne klassische Parteienrekrutierung in Regierungsämter zu holen: "Menschen, die als Experten rundum anerkannt sind und auch mit politischer Arbeit umgehen können." Namen will sie vor der Wahl keine nennen.
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