Montag, 5. Jänner 2009

Von der Ski-Piste ins Krankenhaus: Der Wintersport fordert weiter seinen Tribut

  • Siebenjähriges Mädchen beim Rodeln verunglückt
  • PLUS: Althaus weiterhin am Weg der Besserung

Der Wintersport fordert weiter seinen Tribut. In der Obersteiermark verletzte sich ein junger Snowboarder aus Niederösterreich schwer. Beim Rodeln verunglückte ein siebenjähriges Mädchen aus Kapfenberg. Auch auf Vorarlbergs Pisten zogen sich Freizeitsportler bei zahlreichen Ski- und Rodelunfällen schwere Verletzungen zu. In Tirol lösten Skifahrer zahlreiche Sucheinsätze aus.

Am Stuhleck im Bezirk Mürzzuschlag kam ein Elfjähriger mit seinem Snowboard zu Sturz. Der Schüler aus Hinterbrühl erlitt eine Prellung der Wirbelsäule und wurde in das LKH Bruck/Mur geflogen. Bei dem Zusammenstoß einer Rodel mit einem Skidoo auf der Ganzalm ebenfalls im Bezirk Mürzzuschlag erlitt ein Mädchen schwere Beinverletzungen. Die Siebenjährige wurde mit dem Rettungshubschrauber in das Krankenhaus Wiener Neustadt geflogen.

Ski- und Rodelunfälle
Bei zahlreichen Ski- und Rodelunfällen auf Vorarlbergs Pisten und Rodelbahnen wurden mehrere Freizeitsportler schwer verletzt. Im Montafon brach sich ein 16-jähriger Skifahrer bei einem Sturz einen Unterschenkel, während sich eine 41 Jahre alte Skitourengeherin im Kleinwalsertal eine schwere Knieverletzung zuzog. In Laterns (Bezirk Feldkirch) verletzte sich eine 38-Jährige beim Rodeln an der Hüfte.

Zahlreiche Sucheinsätze haben skifahrende Touristen am Sonntag in Tirol ausgelöst. Insgesamt drei Russen und vier Deutsche sind ins freie Gelände gefahren und mussten von der Bergrettung geborgen werden. Drei Deutsche warteten zweieinhalb Stunden auf ihre Rettung aus steilem, weglosem Gelände auf 1.200 Metern Höhe. Ein deutscher Schüler musste mittels Tau gerettet werden.

(apa/red)

5.1.2009 11:30