EU spricht von einem "Verteidigungsakt":
Ratsvorsitz wartet Ergebnis einer Mission ab
- Zurückhaltende Reaktion der Prager Präsidentschaft
- EU-Delegation im Nahen Osten bricht zu Mission auf

Die tschechische EU-Ratspräsidentschaft hat zurückhaltend auf den israelischen Einmarsch im Gaza-Streifen reagiert. Das Vorrücken israelischer Truppen sei ein "Akt der Verteidigung", sagte der Sprecher des Ratsvorsitzes, Jiri Potuznik. "In diesem Augenblick, und aus der Perspektive der vergangenen Tage, verstehen wir diesen Schritt als Akt der Verteidigung und nicht des Angriffs", meinte er mit Blick auf die vor einer Woche begonnene israelische Militäroffensive im Gaza-Streifen, die bereits über 470 Tote auf palästinensischer Seite gefordert hat.
Potuznik wies darauf hin, dass sich der tschechische Außenminister Karel Schwarzenberg an der Spitze einer EU-Delegation im Nahen Osten aufhalten werde. Man wolle die Ergebnisse dieser Reise abwarten, sagte der Sprecher. Die EU-Delegation will Kairo und Jerusalem besuchen.
(apa/red)
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