Iran lotet Verhältnis zum Nachbar Irak aus:
Ahmadinejad empfängt al-Maliki in Teheran
- Stationierung der US-Soldaten auf der Tagesordnung
- Rolle der Amerikaner in der Region ist umstritten

·USA übergeben Grüne Zone an Iraker
Gebiet in Bagdad als Symbol für die Besatzung
·"Schuh-Attentat" auf George Bush in Bagdad
CNN-Video zur Presse-
Konferenz des Jahres
Der iranische Präsident Mahmoud Ahmadinejad hat dem irakischen Regierungschef Nuri al-Maliki die Unterstützung seines Landes auf dem Weg zu Stabilität und Frieden zugesichert. Ahmadinejad betonte bei einem Treffen mit Maliki in Teheran nach Angaben der Nachrichtenagentur ISNA, wie wichtig "die Unabhängigkeit und der Fortschritt des Irak" für Teheran seien.
Maliki war zuvor in Teheran eingetroffen. Bei den Gesprächen mit Ahmadinejad und dem geistlichen Oberhaupt des Iran, Ayatollah Ali Khamenei, sollte es unter anderem um das im vergangenen Monat unterzeichnete Sicherheitsabkommen zwischen dem Irak und den USA gehen, das die weitere Stationierung der etwa 150.000 US-Soldaten regelt. Auch die künftigen Beziehungen mit Washington nach Amtseinführung des neuen Präsidenten Barack Obama und die jüngste Eskalation im Nahost-Konflikt dürften nach Meinung von Beobachtern eine Rolle bei dem Besuch im Nachbarland spielen.
Die Beziehungen der beiden Länder gelten auch 20 Jahre nach dem Ende des Ersten Golf-Kriegs als gespannt. So wirft die irakische Regierung den schiitischen Hardlinern in Teheran immer wieder vor, sie mischten sich in die inneren Angelegenheiten ihres Landes ein. Außerdem würden iranische Waffen in großer Zahl ins Nachbarland geschmuggelt.
(apa/red)
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