Samstag, 3. Jänner 2009

Frachtschiff bei Melk auf Grund gelaufen: Leck von etwa halbem Meter Durchmesser

  • Donau: Feuerwehr und Taucher im Rettungseinsatz
  • Schiff aus Rumänien mit 800 Tonnen Stahl beladen

Nach der Schiffshavarie auf der Donau bei Melk wurde am Samstagnachmittag damit begonnen, Stahlblechrollen mit Hilfe eines hinzugezogenen Baggers auf ein beigestelltes Ersatzschiff zu entladen, teilte die Bezirksalarmzentrale der Feuerwehr mit. Weil keine unmittelbare Gefahr von der "Canal Services 7" ausging, sind die Arbeiten aus Sicherheitsgründen mit Einbruch der Dunkelheit abgebrochen worden.

In den Nachtstunden sollte das rumänische Schiff durch Auspumparbeiten der Feuerwehr stabilisiert werden. Für Sonntag war geplant, die verbleibende Ladung, die für eine Entnahme am offenen Wasser zu schwer ist, optimal im Laderaum zu verteilen. Danach sollte die "Canal Services 7", so sie manövrierfähig ist, die Werft in Linz anfahren. Die Donauschifffahrt ist durch die Havarie nicht beeinträchtigt, so die Feuerwehr.

Laut ORF Niederösterreich ist das verunglückte Schiff aus Rumänien mit etwa 800 Tonnen Stahl beladen. Es war möglicherweise auf eine Felsplatte aufgefahren, die sich im Flussbett aufgestellt haben dürfte. Die Schifffahrt auf der Donau ist durch den Unfall nicht beeinträchtigt.
(apa/red)

3.1.2009 17:13