Insolvenzverfahren über Eybl ist eröffnet:
Gläubiger können Forderungen anmelden
- Auto-Zulieferer mit zweitgrößter Austro-Pleite 2008
- Ausgleichstagsatzung wird Anfang März stattfinden

·Autozulieferer Eybl vor Insolvenzrichter
Schulden des Konzerns liegen bei 115 Mio. Euro
Wenige Stunden nach den Ausgleichsanträgen wurden erwartungsgemäß rasch bereits die beiden Insolvenzverfahren über Eybl International (Holding) und Eybl Austria eröffnet.
Der niederösterreichische Auto-Zulieferkonzern mit umfangreicher Produktion auch in Osteuropa ist mit einer bisher bekannten Überschuldung von 88,6 Mio. Euro als einer der Leidtragenden der internationalen Autokrise in den Ausgleich geschlittert. Es ist der größte Insolvenzfall in Niederösterreich in diesem Jahr, der zweitgrößte österreichweit.
Das Landesgericht Krems hat am 29. Dezember den Insolvenzverfahren stattgegeben und damit den Fristenlauf für die Gläubiger in Gang gesetzt. Zum Ausgleichsverwalter wurde der Rechtsanwalt Frank Riel (Krems) bestellt. Wie der Kreditschutzverband (KSV1870) früh mitteilte, findet am 4. März 2009 die Ausgleichstagsatzung statt. Da soll es zur entscheidenden Abstimmung über das Ausgleichsangebot kommen.
Die rund 300 betroffenen Gläubiger können ihre Forderungen bis zum 16. Februar anmelden.
(apa/red)
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