Auch am Flughafen lässt es sich gut leben:
Japaner blieb 117 Tage auf Airport in Mexiko
- "Herzensangelegenheiten" zwangen zum Verbleib
- Tourist schlief auf Boden, wusch sich in Toiletten

Ein japanischer Tourist verlebte die letzten vier Monate auf dem Flughafen von Mexiko-Stadt. Jetzt hat seinen ungewöhnlichen Wohnort verlassen: "Es kam endlich eine Frau und nahm ihn mit", berichtete eine Angestellte der Flughafen-Cafeteria. Hiroshi Nohara war eigentlich nur in Mexiko gelandet, um dort Richtung Brasilien umzusteigen. Dann entschied er sich jedoch, auf dem Airport zu bleiben. Grund dafür sollen "Herzensangelegenheiten" gewesen sein.
Da seine Papiere in Ordnung waren, konnte die Polizei den Mann, der insgesamt 117 Tage auf dem Flughafen lebte, nicht vertreiben. Der Tourist schlief auf dem Boden und wusch sich auf den Toiletten. Sein Essen nahm er im Flughafenrestaurant zu sich, Kleidung kaufte er in den Boutiquen. In der Flughafen-Cafeteria rechnen die Angestellten damit, dass Nohara zurückkommen wird, "denn er hat sich nicht von uns verabschiedet."
(apa/red)
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