Motorschlittenfahrer von Lawine getötet:
Sieben Wintersportler im Schnee begraben
- Tödlicher Unfall in den kanadischen Rocky Mountains
- Zweite Gruppe wollte helfen - ebenfalls verschüttet

In Kanada sind mindestens sieben Menschen durch eine Lawine ums Leben gekommen. Rettungskräfte bargen die Leichen der Motorschlittenfahrer nach einem Bericht des kanadischen Fernsehens CTV in unwegsamem Gelände etwa 300 Kilometer südwestlich des Wintersportorts Calgary. Ein Mann werde noch vermisst. Insgesamt waren elf Schneemobilisten von Lawinen verschüttet worden; drei konnten sich selbst aus den Schneemassen befreien.
Die Suche nach dem Vermissten wurde am Montagabend wegen schlechten Wetters zunächst unterbrochen. Sie sollte heute fortgesetzt werden. Mehrere der gefundenen Toten hätten spezielle Lawinen-Ortungssensoren in ihrer Kleidung getragen, was die Suche erleichtert habe, sagte Chris Faulkner von der nationalen Polizei Kanadas (RCMP). Bei den Verunglückten habe es sich um erfahrene Schneemobilisten gehandelt.
Nach Angaben des örtlichen Bürgermeisters David Wilkes hatte sich am Sonntag gegen elf Uhr ein Schneebrett gelöst und einige der Männer mitgerissen. Bei dem Versuch, ihre Freunde zu retten, wurden auch die anderen Sportler von einer zweiten Lawine verschüttet. Die drei, die sich selbst befreien konnten, wurden später von einem Helikopter ins Krankenhaus gebracht. Alle Männer seien etwa zwischen 20 und 30 Jahre alt gewesen und hätten in einer örtlichen Kohlemine gearbeitet.
(apa/red)
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