Deutsche Bank "tanzt ums goldene Kalb": Bischof Huber kritisiert Vorstand Ackermann
- Soll überzogene Renditeziele vorgegeben haben
- DB-Sprecher: Kritik in Sache und Form unangebracht

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Die Deutsche Bank hat verärgert auf Kritik des Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD), Bischof Wolfgang Huber, an Vorstandschef Josef Ackermann reagiert. Huber hatte Ackermann in einem am Heiligen Abend verbreiteten Interview vorgeworfen, überzogene Renditeziele vorgegeben und damit Gewinnvorstellungen Vorschub geleistet zu haben, von denen klar sei, dass sie irgendwann zusammenbrechen müssten.
In einem Interview mit der "Berliner Zeitung" kritisierte der evangelische Bischof, Vorgaben wie die Ackermanns seien eine "Form des Götzendienstes", der ihn an den "Tanz ums goldene Kalb" erinnere. "In den aktuellen Zusammenhängen ist das Geld zum Gott geworden", sagte der Bischof.
Ein Sprecher der Deutschen Bank sagte der Nachrichtenagentur Reuters, das Geldinstitut betrachte die "persönliche Attacke von Bischof Huber" auf Ackermann am Heiligen Abend "sowohl in der Sache wie in der Form als unangebracht".
(apa/red)
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