Explosion fordert in Ukraine 19 Todesopfer:
20 Menschen nach Gasunfall noch vermisst
- Wohnhaus ist nach Detonation teilweise eingestürzt
- Bis zu 700 Einsatzkräfte an Rettungsaktion beteiligt

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Dreistöckige Koranschule
für Mädchen eingestürzt
·Gasexplosion mitten in Innenstadt Lyons
Frankreich: Ein Toter und mindestens 26 Verletzte
In der Ukraine sind bei einer Gasexplosion in einem mehrstöckigen Wohnhaus auf der Halbinsel Krim mindestens 19 Menschen ums Leben gekommen. Rettungskräfte durchsuchten die meterhohen Trümmer des eingestürzten Plattenbaus in der Stadt Jewpatorija nach Verschütteten. Etwa 20 Menschen wurden noch vermisst.
Nach ersten Erkenntnissen verursachten illegal im Keller des Hauses gelagerte Gasflaschen die Katastrophe. Unter den Toten sind auch mindestens zwei Kinder. Rettungskräften gelang es, 20 Verletzte zu bergen. Präsident Viktor Juschtschenko machte sich am Nachmittag auf der Krim ein Bild vom Ausmaß der Katastrophe.
Stiegenaufgänge eingestürzt
Durch die Wucht der Explosion waren zwei Stiegenaufgänge mit etwa 30 angrenzenden Wohnungen komplett eingestürzt, wie die Agentur Interfax meldete. Die etwa 300 eingesetzten Helfer verzichteten über Stunden auf den Einsatz schwerer Bergungstechnik, um Verschüttete nicht zusätzlich in Gefahr zu bringen. Immer wieder wurden die Arbeiten unterbrochen, um nach Hilferufen zu lauschen.
In den Trümmern hatten sich in den Morgenstunden an mehreren Stellen Verschüttete bemerkbar gemacht. Offiziell waren in den zerstörten Wohnungen 62 Menschen gemeldet. Mehrere Wohnungen seien aber untervermietet gewesen. Präsident Juschtschenko ordnete eine eintägige Staatstrauer an.
(apa/red)
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