Präsident hofft auf Mindestsicherung:
Wichtiges Mittel zur Armutsbekämpfung
- Österreich für das "schwierige Jahr 2009" vorbereitet
- Fischer würdigt die vielen karitative Organisationen

·Schönborn appelliert an die Solidarität
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Lammfilet über Birnen-
törtchen bis Mousse
Bundespräsident Fischer hofft, dass die Mindestsicherung als Mittel zur Armutsbekämpfung im kommenden Jahr umgesetzt wird. Das Thema sei "mit Ernst zu verfolgen", sagte er am Mittwoch in der ORF-Sendung "Licht ins Dunkel". Kardinal Schönborn hat in der Sendung zu Nächstenliebe und Solidarität aufgerufen, um die wachsende Armut einzudämmen.
2009 werde "ein schwieriges Jahr werden", doch Österreich sei gut aufgestellt, meinte der Bundespräsident, der auch Schirmherr von "Licht ins Dunkel". Man müsse sich besonders dem Problem der Jugendarbeitslosigkeit "nachhaltig beschäftigen". Fischer würdigte zudem die karitativen Organisationen in Österreich, die "in vielen, vielen Einzelfällen und Einzelschicksalen", wobei man "auch die Flüchtlinge nicht vergessen" dürfe, helfen. "Das ist sehr wichtig." Ausdrücklichen Dank richtete er an alle Spender.
Kardinal Schönborn verwies auf die "ganz einfache Regel", um Armtu entgegenzuwirken: "Schau auf deinen Nachbarn, schau auf deinen Nächsten." Schönborn verwies auf "dieses ganz einfache Netz der Solidarität, das wir in unserem Land Gott sei Dank weitgehend haben, durch die vielen Ehrenamtlichen, das Rote Kreuz, die vielen Pfarren".
Die von der Bundesregierung am Tag vor dem Heiligen Abend auf den Weg gebrachte steuerliche Absetzbarkeit von humanitären Spenden ist für Schönborn "zumindest eine Hilfe, dass die Spenden in schwierigen Zeiten nicht abnehmen". Weit enthusiastischer drückte sich da "Licht ins Dunkel"-Gründer Kurt Bergmann aus: Die Spendenabsetzbarkeit ist für ihn ein "Weihnachtswunder", und dass sie auch für "Licht ins Dunkel" gelte, habe die Bundesregierung der Aktion "in die Krippe gelegt"
(apa/red)
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