Schönborn appelliert an die Solidarität:
Österreichs Armut habe enorm zugenommen
- Netzwerke helfen den Menschen in der größten Not
- Begrüßt die steuerliche Absetzbarkeit von Spenden

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Kardinal Christoph Schönborn hat am Heiligen Abend zu Nächstenliebe und Solidarität aufgerufen, um die wachsende Armut einzudämmen. "Dass die Hilfesuchenden enorm zugenommen haben, spürt man", sagte er in der ORF-Sendung "Licht ins Dunkel". Die "ganz einfache Regel", um dem entgegenzuwirken: "Schau auf deinen Nachbarn, schau auf deinen Nächsten."
Schönborn verwies auf "dieses ganz einfache Netz der Solidarität, das wir in unserem Land Gott sei Dank weitgehend haben, durch die vielen Ehrenamtlichen, das Rote Kreuz, die vielen Pfarren". Damit könne man "vieles auffangen, man darf nur nicht wegschauen".
Die von der Bundesregierung am Tag vor dem Heiligen Abend auf den Weg gebrachte steuerliche Absetzbarkeit von humanitären Spenden ist für Schönborn "zumindest eine Hilfe, dass die Spenden in schwierigen Zeiten nicht abnehmen". Weit enthusiastischer drückte sich da "Licht ins Dunkel"-Gründer Kurt Bergmann aus: Die Spendenabsetzbarkeit ist für ihn ein "Weihnachtswunder", und dass sie auch für "Licht ins Dunkel" gelte, habe die Bundesregierung der Aktion "in die Krippe gelegt"
(apa/red)
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