BZÖ-Volksbegehren in der Schublade?
Bündnis will Kampagne im Frühjahr starten
- Strutz: Keine Verbindung mit Wahlkampf in Kärnten
- Unterschriften liegen angeblich seit Monaten vor

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Das BZÖ will sein im Sommer angekündigtes Volksbegehren gegen die Teuerung nächstes Jahr durchführen. Als Zeitpunkt nannte BZÖ-Generalsekretär Martin Strutz den Frühling 2009, also nach den Landtagswahlen in Kärnten und Salzburg. Wahlkampfmotiviert sei dieser Zeitplan aber nicht: "Das sind böse Geister, die so denken", findet er.
Angekündigt hatte das BZÖ das "Preisstopp-Volksbegehren" im Juli 2008 im Vorfeld der Nationalratswahl. Die nötigen 8.000 Unterschriften wurden Ende September präsentiert, dann wurde es aber still um das Vorhaben. Im neuen Jahr will das BZÖ nun den notwendigen Einleitungsantrag einbringen, sagte Strutz im Ö1-"Morgenjournal". Man habe abwarten wollen, was die neue Bundesregierung konkret gegen die Teuerung tue, argumentiert Strutz. Doch die Bevölkerung spüre "nicht wirklich, dass die Preise zurückgehen".
(apa/red)
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