Energiesparlampen fallen im Test durch: Geben kaltes Licht von schlechterer Qualität
- "Öko-Test": Keine Alternative zur gängigen Glühbirne
- Animieren dazu, den Raum etwas stärker zu beheizen

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"Energiesparlampen sparen bei weitem nicht soviel Energie wie von den Herstellern beworben und in der politischen Diskussion angeführt wird", kritisiert die Zeitschrift "Öko-Test". Jahrelang wurden wir von der Industrie darauf gedrillt, Energiesparlampen den Vorzug zu geben. Stellen sie nun doch nicht so gute Alternative zu Glühlampen dar, wie bisher angenommen?
"Sie sind deutlich weniger hell als die Glühlampen, die sie ersetzen sollen, im Laufe der Zeit werden sie immer dunkler, etliche Sparlampen fallen frühzeitig aus, vor allem wenn sie häufig an- und ausgeschaltet werden."
"Dauerbrenner" sparen nicht!
Die Energiebilanz von Sparlampen wird weiter verschlechtert, wenn die Energiesparlampen in Erwartung des geringen Energieverbrauchs dauerhaft in Betrieb bleiben. Ein bisher wenig beachteter Aspekt ist außerdem, dass die Bewohner laut einer britischen Untersuchung jene Räume, in denen sie Sparlampen verwenden, um zwei bis drei Grad stärker beheizen. "Das kalte Licht der Energiesparlampen wirkt sich direkt auf die gefühlte Temperatur aus."
Gar nicht so gesund?
Neben der schlechten Lichtqualität kommen auch gesundheitliche Risiken durch Elektrosmog hinzu. "Zudem wird die Umwelt durch das hochgiftige Quecksilber belastet, weil nur zehn Prozent der Haushalte die Energiesparlampen korrekt als Sondermüll entsorgen", heißt es im "Öko-Test"-Bericht.
Glühlampen adé!
Experten der EU-Staaten hatten sich darauf geeinigt, Glühbirnen wegen des hohen Stromverbrauchs ab September kommenden Jahres stufenweise vom Markt zu nehmen. Ab dem 1. September 2012 soll es nur noch Energiesparbirnen in den Läden geben. (apa/red)
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