Inflation ist in Österreich stark gesunken:
Deflationsbewegung setzt sich weiter fort
- Teuerungsrate für Pensionisten ebenfalls gesunken
- Hauptpreisdämpfer sind weiterhin Rohstoffpreise

Die Inflation ist in Österreich deutlich gesunken. Im November ist die Teuerungsrate im Jahresabstand auf 2,3 Prozent zurückgegangen. Das ist die niedrigste Veränderungsrate seit September 2007. Im Vormonat Oktober lag die Inflation noch bei 3,1 Prozent. Die Teuerungsrate für Pensionisten ist im November ebenfalls gesunken und machte 2,7 Prozent aus (Oktober: 3,3 Prozent).
"Hauptpreisdämpfer" seien die Treibstoffe gewesen, so die Statistiker. Aber auch der "Basiseffekt bei Nahrungsmitteln" habe zu der Entwicklung beigetragen. Deren Preisauftrieb erlangte vor einem Jahr einen vorläufigen Höhepunkt, die Preise verblieben seither weitgehend auf hohem Niveau und haben daher im Jahresvergleich an Inflationsdynamik verloren, so die Statistiker.
Die für die Euro-Zone errechnete harmonisierte Inflationsrate (HVPI) ging auf 2,3 Prozent zurück (Oktober: 3 Prozent).
(apa/red)
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