Immoeast muss eine Milliarde abschreiben:
Verfall der Immobilienpreise drückt Bilanz
- Finanzergebnis wird 510 Millionen ins Minus rutschen
- Wird auf Ergebnis der Immofinanz AG durchschlagen

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Die Immoeast AG, Ost-Tochter der börsenotierten Immofinanz, wird im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2008/09 Belastungen durch Verkehrswertminderungen und Abschreibungen in Höhe von 1,02 Mrd. Euro hinnehmen müssen, gab das Unternehmen bekannt. Die detaillierten Halbjahresergebnisse 2008/09 der Immoeast werden erst veröffentlicht.
Die gesunkenen Verkehrswerte spiegelten "die negative Preisentwicklung auf den Immobilienmärkten wider, die zu einem Großteil ihren Ursprung zu dem - im Vergleich zu früheren Jahren - sehr reduzierten Transaktionsvolumen hat", teilt die Immoeast mit. Abschreibungen auf "Immobilienvorräte" und Entwicklungsprojekte werden das Ergebnisbeitrag mit weiteren 350 Mio. Euro belasten. Wertkorrekturen auf Forderungen gegen Dritte und Firmenwerte belaufen sich auf weitere rund 210 Mio. Euro. Das Finanzergebnis des zweiten Quartals wird voraussichtlich mit 510 Mio. Euro negativ sein, teilt die Immoeast mit. Das Geschäftsjahr der Immoeast geht per Ende April zu Ende.
"Diese Einflüsse werden im Rahmen der Vollkonsolidierung der Immoeast AG auch auf das Ergebnis der Immofinanz AG durchschlagen." Ob es weitere Abwertungen in den Regionalholdings der Immofinanz geben wird, "wird derzeit im Zuge der Erstellung des Halbjahresabschlusses ermittelt."
(apa/red)
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