2. Abfahrtstraining vom Winde verweht:
Generalprobe nach 32 Läuferinnen zu Ende
- Görgl und Fischbacher landen auf Plätzen 21 & 28
- Wind und Schnee gefährden die Super-Kombination

·Zettel am Podest: Riesch einsame Klasse
Platz 3 für ÖSV-Star im Slalom. Deutsche siegt
·Zettel im RTL mit
Sieg vor Augen out
Scheitert nach Halbzeit-
Führung. Poutiainen siegt
Trotz verkürzter Piste und kurzen Startintervallen haben die Veranstalter in St. Moritz kein komplettes zweites Abfahrtstraining der alpinen Ski-Damen zusammengebracht, nach 32 Läuferinnen musste wegen heftigen Windes abgebrochen werden. Für die Super-Kombination werden noch mehr Wind und Schneeschauer erwartet. Bestzeit markierte die Schweizerin Dominique Gisin vor der Italienerin Nadia Fanchini (0,20 Sekunden zurück) und der Kanadierin Britt Janyk (0,30). Beste Österreicherin war Ingrid Rumpfhuber als Achte (0,63).
Vom Super-G-Start aus ging das zweite Abfahrtstraining auf der "Corviglia" in Szene, von Läuferin zu Läuferin wurde der Wind heftiger, nach der Italienerin Lucia Recchia entschied man sich zum Abbruch. Hinter der 27-jährigen Oberösterreicherin Rumpfhuber war Renate Götschl, die Vortagsvierte, als zweitbeste Österreicherin an 15. Stelle gelandet, allerdings war sie wie auch Anja Pärson (SWE/10.) und Lindsey Vonn (USA/11.) aufrecht durchs Ziel gefahren. "Ziemlich gleich wie gestern, keine neuen Erkenntnisse. Mal sehen, ob das ein Schritt weiter war", sagte Götschl, die eventuell am Freitag den Super-G der Super-Kombination in Angriff nehmen wird. "Kommt auch darauf an, ob ich überhaupt einen Startplatz hätte", merkte die Steirerin an.
Die wegen Erkrankung im Abfahrtstraining fehlende Anna Fenninger dürfte jedoch mit dabei sein. Das Training ausgelassen hat Maria Holaus. Die Tirolerin, die am Freitag 25 Jahre wird, klagte über Schmerzen im rechten Knie, sie unterzog sich am Donnerstagnachmittag bei Dr. Wulf Glötzer in der Innsbrucker Universitätsklinik einer MR-Untersuchung. Holaus war am Mittwoch im Training nach der Landung nach einem Sprung gerodelt, hatte unmittelbar danach aber nicht über Probleme geklagt.
Görgl und Fischbacher werden 21. und 28.
Neben Rumpfhuber und Götschl waren von den ÖSV-Damen nur noch Elisabeth Görgl und Andrea Fischbacher ins Rennen gegangen. "Die Piste ist immer noch auf der weichen Seite, da hat sich nicht viel geändert: Oben hat es ganz schön gscheit geblasen", merkte Fischbacher an, die auf Rang 28 landete. Elisabeth Görgl war es nicht so viel besser ergangen (21.), die Steirerin hatte allerdings den Eindruck, dass der Schnee "ein bisserl aggressiver" geworden war.
Am Freitag steht in St. Moritz laut Programm eine Super-Kombination mit Super-G und Slalom auf dem Programm, am Samstag soll die Abfahrt folgen, und am Sonntag der Super-G.
(apa/red)
