Die Rückkehr des "Abfahrtskönigs"? ÖSV-
Hoffnungen ruhen auf Michael Walchhofer
- Gröden: "Mr. Downhill" gewann Rennen im Vorjahr
- Austro-Spezialisten seit Dezember 2007 ohne Sieg
·Daten & Fakten zum Klassiker in Gröden
Weltcup-Rennen seit 1969 auf der Saslong
·Kein Comeback von
Grugger in Gröden
Salzburger ist schon seit über 1 Jahr außer Gefecht

In Gröden wartet auf die alpinen Ski-Herren der erste Abfahrts-Klassiker der Saison. Auf der Saslong ruhen Österreichs Hoffnungen auf den Schultern von Michael Walchhofer, der schon alle Klassiker gewinnen konnte. Die ÖSV-Abfahrts-Truppe ist mittlerweile mehr als ein Jahr sieglos. Walchhofer konnte bisher aber nur im Super G überzeugen, in der Königsdisziplin fand er bisher nicht zu seiner Form.
Aktuell führt im Abfahrts-Weltcup nach zwei von neun Rennen der Norweger Aksel Lund Svindal mit 136 Punkten vor dem Italiener Peter Fill und dem Steirer Klaus Kröll. Walchhofer hat bis dato mit den Plätzen 13 und 5 in Lake Louise und Beaver Creek nur 65 Abfahrtspunkte zusammengekratzt, im Super G läuft es mit den Saisonplätzen 4 und 3 derzeit weit besser.
Klassiker-Sammlung komplett
Für den bis dato letzten Triumph hatte Walchhofer am 15. Dezember 2007 ausgerechnet in Gröden gesorgt. "Mit diesem Sieg in Gröden habe ich meine Klassiker-Sammlung komplettiert, insofern war es ein ganz spezieller Erfolg für mich", erinnerte sich Österreichs "Mr. Downhill". Im Kampf um den Gröden-Abfahrts-Sieg wurde Walchhofer - 2004 bereits Super-G-Triumphator auf der Saslong - auf eine harte Geduldprobe gestellt, nicht weniger als viermal (2001, 2002, 2003 und 2005) war er im Grödnertal als Zweiter auf dem Stockerl gestanden.
"Genug Ziele für die Zukunft"
Trotz der Erfolge auf allen wichtigen Strecken der Skiwelt ist der zweifache Abfahrts-Weltcup-Sieger noch lange nicht satt. "Ich habe trotzdem noch genug Ziele für die Zukunft", versicherte Walchhofer und präzisierte die durchaus hochgesteckten Ziele: "In dieser Saison zum Beispiel die WM in Val d'Isere und das Vorhaben, den Abfahrts-Weltcup zurück nach Österreich zu holen."
(apa/red)
