Truppennachschub der USA in Afghanistan:
Armee bittet Regierung um 30.000 Soldaten
- Danach noch Verbesserungen der Regierungsführung

Bis zum kommenden Sommer könnten bis zu 30.000 weitere US-Soldaten nach Afghanistan entsandt werden. Dies erklärte Generalstabschef Mike Mullen bei einem Besuch in Kabul.
US-Kommandeure haben seit langem eine Verstärkung der derzeit 31.000 amerikanischen Soldaten um weitere 20.000 gefordert. Mullen erklärte nun, ihre Zahl könne um 20.000 bis 30.000 aufgestockt werden - die höchste Zahl, die bisher öffentlich genannt wurde. Danach könnten nur noch Verbesserungen der Regierungsführung in Afghanistan und der wirtschaftlichen Lage Einfluss auf den Aufstand im Land nehmen, sagte Mullen.
Unterdessen beorderte US-Verteidigungsminister Robert Gates Kreisen zufolge eine Brigade mit rund 2.800 Mann nach Afghanistan, wie Vertreter des Ministeriums und des Militärs am Freitag bekannt gaben.
(apa/red)
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