Influenza erreicht wieder Österreich: Erste Fälle in Wien, Steiermark & Niederösterreich
- Anzahl der Fälle noch unter Epidemie-Schwellenwert
- Meisten Österreicher sind bei Impfung zu nachlässig

·Frühzeitige Einnahme
der Arznei notwendig
Senkt den Schweregrad der Influenza bedeutend
·In der Grippesaison häufig Hände waschen!
Schützt sogar besser vor Erkältung als Vitamin C
Die Influenza hat Österreich erreicht. Erste Fälle von etwa neun Personen wurden in einzelnen Stichproben in Wien, Niederösterreich und der Steiermark registriert. Derzeit gibt es aber noch keinen signifikanten Anstieg der Erkrankungszahlen an Grippe bzw. grippalen Infekten. Von einem Überschreiten des Epidemie-Schwellenwerts könne bei weitem nicht gesprochen werden.
Bisher wurden nur vereinzelte Fälle registriert. Man rechnet auch damit, dass es durch die Weihnachtsferien zu einer Unterbrechung der Übertragung der Krankheit, aber auch der Meldung von Krankheitsfällen kommen wird, sagte die Virologin Popow-Kraup. "In den ersten Jänner-Wochen schaukeln sich die Zahlen dann auf", so die Wienerin.
Kopfzerbrechen bereitet den Medizinern, dass sich viel zu wenige Österreicher jährlich gegen die gefährliche Erkrankung per Impfung schützen. Dabei könnte eine Durchimpfung möglichst großer Bevölkerungskreise das Risiko erheblich senken. In den vergangenen Jahren aber waren in Österreich nur zwölf bis 15 Prozent der Gesamtbevölkerung gegen die Influenza geimpft, sagte Popow-Kraup. (apa/red)
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