Schulklasse in Wien von Bande attackiert:
Lehrer wurde krankenhausreif geschlagen
- Von den Tätern fehlt bislang noch jegliche Spur
Gewaltszenen nicht alltäglicher Art haben sich am Montag in Wien-Leopoldstadt abgespielt. Eine Schulklasse wurde samt ihren beiden Lehrern von einer fünfköpfigen Bande attackiert. Als ein Lehrer seinen Schülern zur Hilfe eilte, wurde er von den Gewalttätern krankenhausreif geprügelt. Die Polizei tappt bezüglich Motiv im Dunkeln. Von den fünf Männern fehlte am Montag jede Spur.
Gegen 13.30 Uhr war die Schulklasse in der Pazmanitengasse unterwegs, als sie plötzlich von einem etwa 1,75 bis 1,80 großen und schlanken Mann angegriffen wurde. Er stürzte sich auf einen Schüler und begann diesen zu schlagen. Die Lehrer wollten den Streit schlichten und gingen dazwischen, worauf der Unbekannte einem der Pädagogen einen Schlag ins Gesicht versetzte.
Zeugenaussagen zufolge beteiligten sich kurz darauf vier weitere Männer an der Auseinandersetzung, schlugen ebenfalls auf den Lehrer ein und flüchteten anschließend Richtung Taborstraße. Der verletzte Lehrer erlitt eine Rissquetschwunde im Gesicht und musste in ein Spital gebracht werden.
Warum es zu dem Zwischenfall kam, war für die Ermittler noch ein Rätsel. Man müsse vorerst die Beteiligten befragen, um den Tathergang zu präzisieren, sagte ein Polizeisprecher. Bis auf den Lehrer dürfte niemand verletzt worden sein. (apa/red)
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