Wird der AS Roma nun libysches Eigentum?
Ölmulti am verschuldeten Verein interessiert
- Erdölgruppe Tamoil hat bereits Fühler ausgestreckt
- Romas Hauptgläubiger UniCredit könnte verkaufen

·Knappe Siege für
Inters Titel-Rivalen
Juve freut sich über 2:1,
Milan erkämpft ein 1:0
·Tabellenführer Inter
erledigt Lazio mit 3:0
Mailänder verteidigen
damit die Tabellenspitze
·Inter Mailand festigt
Führung in der Serie A
Lokalrivale AC geht in
Palermo mit 1:3 unter
·Tabelle: Die
Serie A 2010/2011
KLICKEN: Tabellenstand und aktuelle Ergebnisse
·Gazzetta: "Manninger besser als Buffon"
Italienische Sportpresse lobt den Juve-Ersatzgoalie
·Italiens Regierung
bleibt unnachgiebig
Strenge Anti-Gewalt-
Maßnahmen fortgesetzt
Libysche Investoren haben den italienischen Fußball im Visier. Die libysche Erdölgruppe Tamoil im Besitz der Regierung in Tripolis signalisiert Interesse für AS Roma. Tamoil hat Medienangaben zufolge Kontakte mit der italienischen Bank UniCredit aufgenommen, die die Hauptgläubigerin des schwer verschuldeten Erstligisten ist.
UniCredit wartet noch auf die Rückzahlung von 130 Millionen Euro von der Erdölgesellschaft Italpetroli im Besitz der Unternehmerfamilie Sensi, die AS Roma kontrolliert. Sollte Italpetroli bis 31. Dezember die Schulden nicht zurückzahlen, könnte UniCredit AS Roma übernehmen und den Club an die libyschen Investoren weiterverkaufen.
Seit Monaten hat Roma mit schweren Problemen zu kämpfen. Die Erdölholding Italpetroli hat Schulden bei einigen Banken im Wert von 343 Millionen Euro angesammelt. Gerüchte über einen möglichen Verkauf des börsennotierten Spitzenclubs waren bereits in den vergangenen Monaten kursiert. Russische Erdölunternehmer hatten Interesse bekundet, zu einem Kauf war es jedoch nicht gekommen.
Nach Angaben italienischer Medien könnte die Präsidentin des Vereins, Rosella Sensi, den Club nun doch verkaufen. Im August war Franco Sensi gestorben, der seit 1993 Clubpräsident war.
(apa/red)
