Prödls Bremer satteln auf UEFA-CUP um:
Gruppenplatz 3 auf letzten Drücker gesichert
- Werder erkämpft auch ohne Diego 2:1 gegen Inter
- Roma & Chelsea holen sich letzte Achtelfinaltickets

·Panathinaikos Athen
löst Achtelfinal-Ticket
Zwei Österreicher-Clubs
damit eine Runde weiter
·Champions League: Auslosung 2009/10
Spiele und Ergebnisse
der Fußball-Elite-Liga
Neben Panathinaikos Athen (Poole B) haben sich zum Abschluss der Gruppen-Phase der Fußball-Champions-League auch AS Roma und Chelsea FC (beide A) für das Achtelfinale qualifiziert und damit das Teilnehmerfeld komplettiert. Mit dem Umstieg in den UEFA-Cup als Tabellendritte durften sich Girondins Bordeaux (A), Sebastian Prödls SV Werder Bremen (B) und Olympique Marseille (D) trösten.
Die Deutschen schafften den Wechsel durch ihre ersten Tore, die sie in der Gruppe daheim erzielten, und ihrem österreichischen Legionär, der diesmal in der Innenverteidigung den verletzten Naldo ersetzte. Der Steirer spielte durch, bot eine solide Leistung und beging keinen entscheidenden Fehler. Die allgemeine Freude an der Weser war groß und ließ Claudio Pizzaro, der in der 63. Minute die 1:0-Führung der Gastgeber fixiert hatte, zu der Ankündigung hinreißen: "Natürlich will ich jetzt den UEFA-Cup gewinnen!"
Die Hanseaten, die u.a. weiter auf Prödls verletzten Landsmann Martin Harnik auskommen müssen, bewiesen, dass sie auch ohne ihren Star Diego gegen renommierte Gegner bestehen können. Es ist aber keine Frage, dass der schon seit zwei Wochen feststehende Abschied aus der "Königsklasse" sowohl sportlich als auch finanziell wehtut. "Aber weiter international dabei zu sein, ist wichtig als Motivation für die Spieler und auch für das gesamte Umfeld", sagte Werders Manager Klaus Allofs, der zufrieden feststellte: "Wenn man ersatzgeschwächt ist, führt das oft dazu, dass die Gruppe zusammenrückt."
Trainer Thomas Schaaf lobte seine Schützlinge und meinte: "Nach der Pause war es ein sehr starkes Spiel meiner Elf, sie war sehr aktiv und hat den Erfolg verdient." Inter verlor durch den gleichzeitigen Heimsieg Panathinaikos über Anorthosis auch noch den ersten Tabellenplatz an die Griechen. Selbst diese "doppelte Niederlage" sah der überhebliche Inter-Coach Jose Mourinho positiv: "Dass wir jetzt nur Zweiter sind, ist Pech für den Gruppenersten, der uns im Achtelfinale bekommt. Und bei allem Respekt gegenüber Athen, aber jeder Zweite wird sich über dieses Los freuen."
Drogba als Matchwinner Chelseas
Matchwinner von Chelsea beim 2:1-Heimsieg über CFR Cluj war Didier Drogba, der sieben Minuten nach seiner Einwechselung im Gruppen-Finale die Blues mit seinem Siegestor (71.) erlöste. Das britische Boulevard-Blatt "Sun" verglich den Stürmer von der Elfenbeinküste mit einem Fußball-Vampir und verlieh ihm den Namen "Drogula". Chelsea habe "gut, aber nicht sehr gut gespielt", befand Trainer Luiz Felipe Scolari. Die Engländer müssen sich aber erheblich steigern, wollen sie so wie heuer (gegen ManU) das Endspiel erreichen.
Da Girondins Bordeaux wie CFR Cluj auswärts gegen Gruppen-Sieger AS Roma 0:2 verlor, dürfen die Franzosen als Tabellendritte im Frühjahr im UEFA-Cup weiter spielen. (apa/red)
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