Haselbacher zieht es nach Vorarlberg:
Rad-Profi verlässt Top-Rennstall Astana
- Burgenländer ist der Wasserträgerrolle überdrüssig
- Einziger Sieg für Astana gelang bei der Ö-Rundfahrt

·Haselbacher gewinnt
5. Ö-Rundfahrt-Etappe
Erster österreichischer Tagessieg in diesem Jahr
·Alle Teams der Österreich-Rundfahrt
18 Trupps aus 10 Ländern
treten gegeneinander an
Rene Haselbacher wagt einen Neuanfang. Der Burgenländer wechselt vom Radsport-Topteam Astana zum zweitklassigen österreichischen Rennstall Vorarlberg-Corratec. Dort unterzeichnete Haselbacher einen Einjahres-Vertrag. "Ich möchte vor allem eines - wieder Resultate erbringen", begründete der 31-Jährige seinen Schritt zurück nach Österreich.
In den vergangenen beiden Jahren war Haselbacher bei Astana an der Seite von Topstars wie dem Spanier Alberto Contador nicht über die Rolle des Domestiken hinausgekommen. "Es ist eine Umstellung, weil ich jetzt bei vielen Rennen für mich fahren kann", sagte Haselbacher, der seinen Namen bei internationalen Rennen wie der Tour de Suisse ins Rampenlicht rücken will.
Seinen einzigen Sieg im Astana-Trikot hatte Haselbacher 2008 auf der 5. Etappe der Österreich-Rundfahrt in Bad Vöslau eingefahren. "Das ist für mich klar zu wenig", erklärte der Burgenländer, der sich zumindest bis Jänner in seinem Winter-Domizil in Südafrika auf seine neuen Aufgaben vorbereitet. Von 1999 bis 2006 war Haselbacher für den deutschen Rennstall Gerolsteiner gefahren.
(apa/red)
