Österreicher leisten Hilfe im Choleragebiet:
Das Rote Kreuz fliegt jetzt nach Simbabwe
- Trinkwasseraufbereitungsanlagen werden benötigt
- Ausbreitung der Cholera soll so verhindert werden

·Wut über Mugabes Cholera-Aussagen
Hilfsorganisation ortet Katastrophe in Simbabwe
·"Ärzte ohne Grenzen"
schlagen Alarm
Simbabwe ab Jänner von hilfslieferungen abhängig
Österreichische Rotkreuz-Mitarbeiter fliegen in das Choleragebiet von Simbabwe: Heute bricht der oberösterreichische Chemiker Wolfgang Stöckl in die Region auf, Mitte kommender Woche folgen drei weitere Kollegen, berichtete das Rote Kreuz in einer Aussendung.
Stöckl soll vor allem den Einsatz von Trinkwasseraufbereitungsanlagen vorbereiten. "Sauberes Wasser ist eine dringende Notwendigkeit in der jetzigen Situation", sagte der Chemiker. "Nur dadurch kann verhindert werden, dass sich die Cholera weiter ausbreitet. Darüber hinaus haben all jene, die bereits erkrankt sind, einen stark erhöhten Flüssigkeitsbedarf."
Mitte nächster Woche machen sich drei weitere österreichische Rotkreuz-Helfer gemeinsam mit Kollegen aus Deutschland auf den Weg nach Simbabwe. Mit an Bord haben sie eine Trinkwasseraufbereitungsanlage, die täglich 600.000 Liter sauberes Wasser produziert. Damit können 40.000 Menschen versorgt werden.
(apa/red)
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