Tschechien berät über den EU-Vertrag:
Das Reformabkommen ist heftig umstritten
- Staatschef Vaclav Klaus ist gegen eine Ratifizierung
- Zustimmung der Abgeordneten gilt aber als sicher

Das tschechische Parlament berät heute in einer Sondersitzung über die Ratifizierung des EU-Reformvertrags. Das Abkommen ist in Tschechien umstritten. Staatschef Vaclav Klaus lehnt den Vertrag ab, weil er um die Souveränität des Landes fürchtet.
Auf Betreiben von Senatoren der konservativen Regierungspartei ODS musste das Verfassungsgericht die Vereinbarkeit des Reformwerks mit der tschechischen Verfassung prüfen. Die Richter gaben schließlich grünes Licht für Abstimmungen in den beiden Parlamentskammern. Die Zustimmung der Parlamentarier gilt bei einer Abstimmung als sicher.
(apa/red)
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