Schülerin entgeht knapp Vergewaltigung:
Gewalttäter wird von Passanten vertrieben
- Graz: Schülerin bleibt bewusstlos am Boden liegen
- Der Peiniger schlägt sein Opfer brutal ins Gesicht

Eine 14-jährige Schülerin ist in der Nacht zum Samstag in Graz nur knapp einer Vergewaltigung entronnen. Das Mädchen war am Nachhauseweg von einem Unbekannten auf einen Acker gezerrt und brutal geschlagen worden. Zeugen hatten den Vorfall jedoch beobachtet, weshalb der Täter noch vor dem gewaltsamen Verkehr flüchtete, hieß es seitens der Sicherheitsdirektion Steiermark. Das Mädchen erlitt schwere Strangulationsverletzungen und zahlreiche Hämatome.
Zu dem Vorfall war es zwischen 21.00 Uhr und 22.00 Uhr in der St. Veiter Straße gekommen. Der 170 bis 175 Zentimeter große Verdächtige im Alter von 25 bis 35 Jahren wollte die Schülerin zum Geschlechtsverkehr zwingen und sie dazu mit Schlägen ins Gesicht willig machen, schilderte der ermittelnde Beamte des Landeskriminalamtes, Michael Walter. Die Schülerin wehrte sich und trat dem Peiniger in den Genitalbereich, was ihn noch wütender machte.
Erst als Passanten die beiden auf dem Acker ringend sahen und nach ihnen riefen, ergriff der Unbekannte die Flucht. Die Schülerin blieb bewusstlos am Boden liegen. Sie wurde sofort ins Krankenhaus gebracht und stationär aufgenommen. Laut Walter würgte der Unbekannte das Mädchen fast bis zum Tode. Das LKA bittet um Hinweise aus der Bevölkerung, denn der Täter könnte mit seinen Hosen, die komplett mit Lehm bedeckt waren, aufgefallen sein.
(apa/red)
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