Donnerstag, 11. Dezember 2008

Brutaler Raubüberfall auf Taxilenker in NÖ: Verdächtiger von Polizei festgenommen

  • Hat Opfer mit Leine bis zu Bewusstlosigkeit gewürgt
  • Verwickelte sich bei Befragung in Widersprüchen

Ein brutaler Raubüberfall auf einen Taxilenker in Langenzersdorf (Bezirk Korneuburg) vom 25. November ist vermutlich geklärt. Ein 20-Jähriger wurde am Mittwoch in der Nähe des Tatortes angetroffen. Bei Befragungen verwickelte sich der Verdächtige in Widersprüche, in weiterer Folge gestand der Mann, berichtete die NÖ Sicherheitsdirektion. Der 20-Jährige wurde in die Justizanstalt Korneuburg eingeliefert.

Das 59-jährige Opfer sei von dem Verdächtigen im Auto mit einer Leine bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt worden. Der Pkw krachte am 25. November in der Folge gegen eine Straßenbegrenzung und ein parkendes Fahrzeug, dem Kriminellen gelang mit seinem Hund zunächst die Flucht.

Tathergang
Der Taxilenker hatte den Mann in der Wiener City in der Rotenturmstraße, Ecke Schwedenplatz, an einem Taxistand als Fahrgast aufgenommen. Der Verdächtige stieg samt Hund in den Wagen und dirigierte den Wiener ins Industriegebiet von Langenzersdorf. Der Passagier saß mit dem Vierbeiner während der Fahrt auf dem Rücksitz des Pkw.

Im Industriegebiet von Langenzersdorf habe der mutmaßliche Täter dem 59-Jährigen von hinten eine Leine um den Hals geworfen und begonnen, den Wiener bis zur Bewusstlosigkeit zu würgen. Der Wagen prallte daraufhin gegen eine betonierte Straßenbegrenzung und anschließend gegen ein parkendes Fahrzeug. Danach nahm der Räuber die Geldbörse des Opfers an sich und flüchtete zunächst mit dem Hund.

Der Taxilenker kam einige Zeit nach dem Vorfall wieder zu sich. Er wies Abschürfungen an der Hand und offensichtliche Würgespuren im Bereich des Halses auf. Der Wiener wurde nach der Tat ins Krankenhaus Korneuburg gebracht. (apa/red)

11.12.2008 11:32