Verletzte nach Chemieunfall in Innsbruck: Fünf Liter ätzende Salpetersäure traten aus
- Feuerwehr musste mit etwa 30 Mann ausrücken
- Zwei Mitarbeiter mussten in Klinik eingeliefert werden

Zwei Verletzte hat ein Chemieunfall in einer Innsbrucker Firma gefordert. Fünf Liter ätzende Salpetersäure traten aus. Zwei Mitarbeiter atmeten die giftigen Dämpfe ein und mussten in die Innsbrucker Klinik eingeliefert werden, gab die Berufsfeuerwehr Innsbruck an. Vier weitere Angestellte wurden zur Kontrolle ebenfalls ins Krankenhaus gebracht.
Die Salpetersäure wurde als Reinigungsmittel beim Beschichten von Diamanten eingesetzt. Bei der Feuerwehr ging man vorerst davon aus, dass die in einem Glasbehälter aufbewahrte Flüssigkeit ohne Fremdeinwirkung austrat. Das Glas sei zersprungen, ohne dass sich jemand in der Nähe befunden habe, erklärte ein Sprecher der Feuerwehr. Daraufhin bildeten sich ätzende Gase.
Die Berufsfeuerwehr und die Freiwillige Feuerwehr war mit etwa 30 Mann vor Ort. Die Säure muss gebunden werden und die Räume belüftet.
(apa/red)
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