Gipfeltreffen der Power-Frauen: Madonna, Betancourt und Kirchner in Buenos Aires
- Ex-FARC-Geisel bedankt sich bei Präsidentin für Hilfe
- Erstmals seit ihrer Befreiung wieder in Heimatland
·Befreiung größter Triumph für Regierung
Präsident Alvaro Uribe
ging großes Risiko ein
·FARC: Gewaltsamer Kampf seit Jahr 1964
Mit 17.000 Mitglieder die größte Rebellengruppe
·Kolumbiens "Jeanne d'Arc" endlich befreit
Politikerin überlebte mehr
als sechs Jahre Geiselhaft
·Diva Madonna leidet am Scheidungsblues
An Thanksgiving soll ihr Lover Alex Trost spenden

Die frühere FARC-Geisel und ehemalige kolumbianische Präsidentschaftskandidatin Ingrid Betancourt ist in Buenos Aires mit der argentinischen Präsidentin Cristina Kirchner und dem Popstar Madonna zusammengetroffen. Betancourt hatte sich zunächst bei einem Treffen mit Kirchner im Präsidentenpalast Casa Rosada für die Hilfe der Staatschefin und ihres Amtsvorgängers und Ehemannes Néstor Kirchner bei ihrer Befreiung bedankt. Kurz vor dem Ende der Unterredung stieß Madonna hinzu, die zu Konzerten nach Buenos Aires gekommen war. Über den Inhalt des Dreier-Gesprächs wurde nichts bekannt.
Betancourt war erstmals seit ihrer Befreiung im Juli aus mehr als sechsjähriger Geiselhaft bei der marxistischen Rebellengruppe "Revolutionäre Streitkräfte Kolumbiens" (FARC) wieder in ihr Heimatland zurückgekehrt.
Am Sonntag brach sie dann zu einer Rundreise durch Südamerika auf. Dabei will sie sich um die Unterstützung der Regierungen bei den Bemühungen um die Freilassung aller schätzungsweise 3.000 Entführungsopfer in ihrem Land bemühen. Erste Station war die ecuadorianische Hauptstadt Quito, wo sie von Präsident Rafael Correa empfangen wurde. Außerdem sind Besuche in Peru, Chile, Brasilien, Bolivien und Venezuela vorgesehen.
(apa/red)
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