Sonntag, 7. Dezember 2008

Stöger legt sich mit Pharmaindustrie an: Medikamenten-Preissteigerungen zu hoch

  • Gesundheitsminister: "8 bis 10 Prozent unmöglich"
  • Pharmafirmen sollen künftig weniger Geld bekommen

Der neue Gesundheitsminister Alois Stöger steigt der Pharmaindustrie auf die Zehen. Im ORF-Fernsehen kritisierte Stöger die zu hohen Preissteigerungen bei Medikamenten. "Steigerungsraten, die weit über der Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts sind, gehen nicht", das sei eine Botschaft an die Pharmaindustrie.

"Acht bis zehn Prozent teurer, das ist unmöglich. Das kann niemand finanzieren und da muss ich auch wirklich Beiträge von der Pharmaindustrie einfordern", so Stöger. Im Zuge der Sanierung der Gebietskrankenkassen sollen die Pharmafirmen weniger Geld bekommen. (apa/red)

7.12.2008 12:17