Eine Währung von Guatemala bis Panama: Einheitswährung für Zentralamerika geplant
- Beschluss bei Acht-Länder Gipfeltreffen in Honduras
- Akt des Zusammenrückens wegen Finanzmarktkrise

Die Staaten Zentralamerikas haben sich in einem Akt des Zusammenrückens angesichts der weltweiten Finanzkrise auf die Einführung einer gemeinsamen Währung verständigt. Die Vertreter von acht Ländern einigten sich bei einem Gipfeltreffen in Honduras zudem auf weitere Maßnahmen zur Förderung der regionalen Identität, wie aus einer Erklärung der Gipfelteilnehmer hervorgeht.
Dazu gehört neben der Schaffung einer Gemeinschaftswährung auch die Einführung eines zentralamerikanischen Passes. Die Präsidenten von Honduras, Guatemala, El Salvador und Nicaragua sowie Vertreter von Costa Rica, Panama, der Dominikanischen Republik und Belize einigten sich zudem auf einen 41 Punkte umfassenden Wirtschaftsplan zur Bewältigung der Folgen der weltweiten Finanzkrise. Unter anderem soll ein regionaler Hilfsfonds für den Landwirtschafts-, Dienstleistungs- und Handelssektor aufgelegt werden. Die Gipfelteilnehmer kündigten zudem eine Vereinheitlichung der Gesetze in den Bereichen Einwanderung, Bildung und Sicherheit an. (apa/red)
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