Freitag, 5. Dezember 2008

Bespitzelt und danach entlassen: Jeder 4.
heimische Büro-PC wird bereits überwacht

  • Kündigung nach nachgewiesenem Fehlverhalten?
  • Private Mails und Telefonate können den Job kosten

Der Wirtschaft geht es schlecht, und in vielen Unternehmen wackeln bereits die ersten Jobs. Damit steigt die Gefahr, dass manch Chef versucht ist, sich auf "günstigerem Wege" von Mitarbeitern zu trennen - nämlich, indem er ihnen ein Fehlverhalten nachweist. Schätzungen zufolge wird bereits jeder vierte Büro-PC von der Firmenleitung überwacht. Technisch ist längst die Komplettkontrolle jedes Mitarbeiters möglich. Spezialprogramme sind in der Lage, den Mailverkehr der Angestellten genauso zu scannen wie automatisch Screenshots von deren PC-Bildschirmen anzufertigen.

Doch können einen ein paar private Mails vom Büro-PC, ein wenig Internetsurfen während der Arbeitszeit und einige Telefonate auf Firmenrechnung bereits den Job kosten? "Unter Umständen ja", warnt Kurt Zach, Rechtsexperte der AK Niederösterreich, "entscheidend ist, ob eine Betriebsvereinbarung vorliegt." Untersagt diese jegliche private Nutzung des Netzes, darf der Chef deren Einhaltung auch überwachen, weshalb gegebenenfalls Kündigungen drohen. "Doch all diese Spitzelmaßnahmen müssen dem Betriebsrat gemeldet werden", so Zach, "still und heimlich geht gar nichts."

Die ganze Story lesen Sie im aktuellen NEWS 49/08!

5.12.2008 15:51