Österreichs Exporte stiegen bis September:
Zuwachs von 5,6 Prozent gegenüber Vorjahr
- Einfuhren legten im gleichen Zeitraum um 6,1 % zu
- Wert der Importe lag im September bei 10,30 Mrd.

·Heimische Industrie in akuter Auftragsnot
Weniger Beschäftige und rückläufige Produktionen
Österreichs Exporte sind im Zeitraum Jänner bis September 2008 um 5,6 Prozent auf 89,49 Mrd. Euro gestiegen, die Einfuhren legten um 6,1 Prozent auf 89,55 Mrd. Euro zu. Damit verzeichnet die Warenverkehrsbilanz nach vorläufigen Daten der Statistik Austria ein Passivum von 70.000 Euro.
Aus den Mitgliedstaaten der Europäischen Union bezog Österreich im Berichtszeitraum Waren im Wert von 66,17 Mrd. Euro, das entspricht einem Anstieg um 4,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Wert der in diese Länder versandten Waren betrug 64,77 Mrd. Euro, das ist um 5,3 Prozent mehr als in der Periode Jänner bis September 2007. Die Handelsbilanz mit der Europäischen Union verzeichnete ein Passivum von 1,40 Mrd. Euro.
Einfuhrwert im September bei 10,30 Mrd. Euro
Der Außenhandel mit Drittstaaten fiel im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum bei den Importen mit 23,39 Mrd. Euro bzw. um 9,5 Prozent, bei den Exporten mit 24,72 Mrd. Euro um 6,5 Prozent höher aus. Das Aktivum der Handelsbilanz mit Drittländern betrug 1,34 Mrd. Euro.
Im September 2008 lag der Einfuhrwert bei 10,30 Mrd. Euro und verzeichnete ein Plus von 2,7 Prozent gegenüber September 2007, die Ausfuhren betrugen 10,30 Mrd. Euro und lagen mit 6,4 Prozent über dem Vergleichswert zum Vorjahresmonat. Die Warenverkehrsbilanz verzeichnete einen Einfuhrüberschuss von nur 111.023 Euro.
(apa/red)
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