Ölpreise sinken auf Dreieinhalb-Jahrestief:
Prekäre Situation an den Börsen als Auslöser
- Große Unsicherheit über Entwicklung der Finanzkrise
- Verringerung der Ölförderung trägt zur Senkung bei

Die Ölpreise haben weiter nachgegeben und sind auf den niedrigsten Stand seit rund dreieinhalb Jahren gesunken. Ein Fass (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate gab auf bis zu 47,58 US-Dollar nach. Zuletzt kostete ein Fass WTI 47,84 Dollar und damit 1,44 Dollar weniger als am Vortag. Der Preis für die Nordseesorte Brent sank in der Früh um 1,47 Dollar auf 46,50 Dollar.
Händler begründeten die neuerlichen Preisrückgänge mit der sehr schwachen Verfassung der weltweiten Aktienmärkte, was auch die Investoren am Ölmarkt verunsichere. Nach wie vor herrsche an den Märkten große Unsicherheit über die weitere Entwicklung der Finanzkrise und der globalen Konjunktur. Auch die Aussicht auf eine baldige Verringerung der Ölförderung seitens der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) habe die Ölpreise kaum stützen können, hieß es.
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