FC Valencia steht knapp vor dem Konkurs:
Spanier suchen dringend einen Geldgeber
- Bis Jahresende werden weitere 50 Mio. Euro fällig
- Verkauf des Mestalla-Stadions soll 300 Mio. bringen

Um einen drohenden Konkurs abzuwenden, sucht der spanische Fußball-Erstligist FC Valencia händeringend nach einem Geldgeber. Der hoch verschuldete Verein verhandelt nach Presseberichten mit der Bank Bancaja über eine Aufstockung eines laufenden Kredits in Höhe von 240 Millionen Euro um weitere 100 Millionen Euro.
Beim spanischen Cupsieger werden nach diesen Angaben zum Jahresende Zahlungsverpflichtungen von 50 Millionen Euro fällig, die der Club derzeit nicht in seiner Kasse hat. Das Geldinstitut gab dem Begehren des FC Valencia unter Hinweis auf dessen angespannte Finanzlage bisher nicht statt. Nach den Kriterien der spanischen Zentralbank handle es sich bei dem gewünschten Kredit um eine "Operation auf der höchsten Risikostufe", hieß es in Bankkreisen.
"Der FC Valencia steht am Rande eines technischen Bankrotts", titelte das Sportblatt "Marca". Die Bank verlangte von dem Club als Sicherheit Unterlagen, die den anstehenden Verkauf des Mestalla-Stadions dokumentieren. Der FC Valencia erhofft sich von dem Verkauf seines Stadions Einnahmen in Höhe von 300 Millionen Euro. Er will in der kommenden Saison in eine neue Arena umziehen. Auf dem Gelände des Mestalla-Stadions sollen Büro- und Wohngebäude entstehen.
(apa/red)
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