Serie A-Chefs wollen Spielersaläre kürzen:
Finanzkrise mache Einschnitte erforderlich
- Senkung der Top-Gehälter seien dringend notwendig
- Clubpräsidenten könnten TV-Sender zur Kasse bitten

·Ibrahimovic der Gagen-Kaiser Italiens
Inter-Star hat höchstes Jahres-Salär in Serie A
Italien bekommt die Wirtschaftskrise immer stärker zu spüren und die Präsidenten der Fußball-Clubs wollen Gegenmaßnahmen ergreifen. Der Klubchef des Erstligisten AC Fiorentina, Diego Della Valle, meinte, eine Senkung der Top-Gehälter der Fußballstars sei angesichts der Krise dringend notwendig. Zudem könnten TV-Sender ab 2010 für Interviews zur Kasse gebeten werden.
"Es ist peinlich, die Gehälter zu sehen, die die Fußballer kassieren, während die Tifosi, die unsere Mannschaften mit Enthusiasmus verfolgen, mit Gehältern von 1.000 Euro im Monat auskommen müssen. Wir müssen dieses System ändern. Es muss konkrete Signale eines Trendwechsels geben", so Della Valle.
Die italienischen Fußball-Oberhausclubs entwickeln indes neue Strategien zur Bekämpfung der Krise. So sollen TV-Sender künftig für Interviews mit Spielern und Trainern zahlen. Der Vorschlag wird von den Clubchefs der Serie A diskutiert und könnte schon ab 2010 Gültigkeit erlangen. Eine entsprechende Klausel soll in eine neue Regelung zur Vermarktung der TV-Übertragungsrechte integriert werden, die 2010 in Kraft tritt.
(apa/red)
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