McLaren stellt sich auf harte Zeiten ein:
F1-Rennstall rechnet mit Einnahmeausfällen
- Sinkende Werbe-Etats werden Budgets belasten
- Umsatzrückgang von 323 Mio. Euro prognostiziert

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Der Formel 1-Rennstall McLaren-Mercedes rechnet aufgrund der globalen Wirtschaftskrise für die kommenden Jahre mit einem Drittel an Einnahmeverlusten. "Unser Budget hängt von den Werbe-Etats unserer Sponsoren, die drastisch gesenkt werden oder in schwierigen wirtschaftlichen Zeiten zumindest merklich gekürzt werden, ab", sagte McLaren-Chef Ron Dennis.
"Wir wissen, dass wir unsere Kosten in Anbetracht des unvermeidlichen Abwärtstrends an Einnahmen, der 2010 und 2011 kommen wird, senken müssen", erklärte Dennis, der Miteigentümer des Weltmeister-Rennstalles, gegenüber der englischen Tageszeitung "Observer". Das Team steht zu 40 Prozent im Besitz von Mercedes, je 30 Prozent halten ein Konsortium aus Bahrain und Dennis mit seinem saudischen Geschäftspartner Mansour Ojjeh. "Wir sagen für nächstes Jahr einen Umsatzrückgang von 280 Millionen Pfund (323 Mio. Euro) auf 175 Millionen Pfund (202 Mio. Euro) voraus", erklärte Dennis. Die Hauptsponsoren von McLaren sind das Telekomunternehmen Vodafone und die spanische Santander-Bank.
Mercedes Motorsport-Direktor Norbert Haug sagte, dass die Formel-1-Teams ihre Kosten in den nächsten zwei Jahren um mindestens die Hälfte senken müssen. Laut Haug stehe der Rennstall trotz der zu erwartenden Einbußen finanziell auf einer guten Basis.
(apa/red)
