Machtkampf wird in Simbabwe prolongiert:
Tsvangirai bittet Staaten Afrikas um Hilfe
- Oppositionschef kommt mit Mugabe nicht überein
- Machtteilung & Kabinettsposten als Hauptstreitpunkte

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Sondergipfeltreffen in Johannesburg ergebnislos
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derzeit im freien Fall
Florierende Entwicklung bis in die 90er Jahre
Der simbabwesische Oppositionsführer Morgan Tsvangirai hat die Afrikanische Union (AU) um Vermittlung im Machtkampf mit Präsident Robert Mugabe gebeten. Die Bemühungen der Südafrikanischen Entwicklungsgemeinschaft (SADC) um eine Lösung der politischen Krise hätten keinen Erfolg gezeigt, sagte Tsvangirai in Dakar, wo er mit dem senegalesischen Präsidenten Abdoulaye Wade zusammentraf.
"Die Afrikanische Union sollte eingreifen und sich des Themas annehmen", forderte Tsvangirai. Auch bei den jüngsten Gesprächen über eine Machtteilung und die Bildung einer Regierung der nationalen Einheit seien keine Fortschritte erzielt worden. Hauptstreitpunkt ist die Aufteilung der Kabinettsposten zwischen der regierenden ZANU-PF und Tsvangirais Bewegung für Demokratischen Wandel (MDC).
(apa/red)
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