In Koalition herrscht bereits erster Zwist:
Mitterlehner sieht Frauenquote skeptisch
- Heinisch-Hosek vom Wirtschaftsminister gebremst
- Sozialminister Hundstorfer will keine Bremse sein

·Frauenministerin hat Arbeitsmarkt im Visier
Heinisch-Hosek will Beruf und Familie vereinbaren
·Derzeit keine neuen Vermögenssteuern
Neo-Minister Hundstorfer spricht sich dagegen aus
·"Debütantenball" in
Nationalratssitzung
Werner Faymann mit der
1. Regierungserklärung
·Neugebauer zum 2.
NR-Präsidenten gekürt
Behält ÖAAB-Obmann bisherige Funktionen?
·Neue Regierung ist
in Amt und Würden
Fischer lobt Kabinett Faymann in Hofburg an
Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek (S) hat sich gleich mit ihrem ersten Projekt eine Abfuhr beim Koalitionspartner ÖVP geholt. Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (V) lehnte im Ö1-"Morgenjournal" eine verpflichtende Frauenquote von 40 Prozent in Aufsichtsräten ab. Solche Quoten seien immer Willkür und entscheidend müsse letztlich immer Qualität und Angebot sein.
Sozialminister Rudolf Hundstorfer (S) versicherte hingegen, dass er bei dem Projekt keine Bremse sein werde. Ob sich aber die Umsetzung wie von Heinisch-Hosek geplant bis 2010 ausgehen werde, traue er sich nicht zu beurteilen.
(apa/red)
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