Pensionist wurde um 75.000 erleichtert: Betrügerin setzte sich nach Serbien ab
- 35-Jährige versprach betagten Mann zu pflegen
- Frau führte illegales Erotikmassageinstitut in OÖ
Ein 79-jähriger Pensionist aus Oberösterreich ist von einer 35-jährigen serbischen Prostituierten um 75.000 Euro erleichtert worden. Die Frau versprach dem betagten Mann, ihn zu pflegen und sich um ihn zu kümmern. Stattdessen setzte sich sie sich mit dem Geld nach Serbien ab. Das berichtete die Polizei.
Der Vorfall ereignete sich bereits im Oktober 2008. Seit geraumer Zeit besuchte der Pensionist die 35-Jährige, die in Marchtrenk (Bezirk Wels-Land) ein illegales Erotikmassageinstitut betrieb. Sie erzählte ihm, dass sie in Marchtrenk ein Haus bauen wolle, in dem er - falls seine Frau sterben sollte - ein Wohnrecht auf Lebenszeit bekäme. Dieses Abkommen wurde vertraglich besiegelt und der 79-Jährige übergab ihr seine gesamten Ersparnisse von 75.000 Euro.
Zum Hausbau in Oberösterreich sollte es jedoch nie kommen. Gemeinsam mit ihrem bosnischen Lebensgefährten reiste die Betrügerin samt Geld und Vertrag nach Serbien. Die 35-Jährige steht nun unter dem Verdacht des schweren Betrugs, gibt jedoch an, den Pensionisten nicht zu kennen.
(apa/red)
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