100.000 Euro für Hinweise im Fall Flick:
Fieberhafte Suche nach Milliadärs-Leichnam
- Geld soll sterbliche Überreste wieder zurück bringen
- Auch Landeskriminalamt hofft auf neuen Fortschritt

·Polizei sucht weiter emsig nach Flick-Sarg
Einsatz im Burgenland bleibt ohne Ergebnisse
·Frau hat Diebe von Flicks Sarg gesehen
Vier Personen und weißen
Kastenwagen beobachtet
Im Fall des gestohlenen Sarges des Milliardärs Karl Friedrich Flicks hat die Familie 100.000 Euro Belohnung für "Hinweise, die unmittelbar zur Wiedererlangung der sterblichen Überreste" und zur Ergreifung der Täter führen, ausgesetzt. Das teilte die Flick Privatstiftung am Freitagnachmittag mit. Auch das Landeskriminalamt Kärnten bestätigte die Auslobung der Summe. Man hoffe nun auf neue Hinweise.
Mit der Belohnung will die Familie Flick eine Spur zu jenen Tätern finden, die vor mehr als zwei Wochen den Leichnam Karl Friedrich Flicks samt Sarg aus dem Mausoleum am Friedhof von Velden am Wörthersee entführt hatten. "Das ist immerhin die höchste Belohnung, die in Kärnten je ausgelobt wurde", sagte Hermann Klammer vom LKA Kärnten.
Die beeindruckende Summe könnte für die eine oder andere Person "höchst lukrativ" erscheinen, meinte Klammer gegenüber der APA. "An der Aktion müssen ja mehrere Täter beteiligt gewesen sein", sagte der LKA-Chef. Sachdienliche Hinweise sind an das Landeskriminalamt für Kärnten, Buchengasse 3, 9020 Klagenfurt, Tel-Nr.: 059133/203334, zu richten.
(apa/red)
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