Cobra nach Thailand aufgebrochen: Elite- Einheit hilft festsitzenden Österreichern
- Sonderkommando soll ihnen Ausreise ermöglichen
- Flughäfen blockiert: Reguläre Flüge sind unmöglich
·Thailand: Macht- kampf vor Höhepunkt
Flughafen: Explosion
unter Demonstranten
·Außenministerium
rät von Einreise ab
Sicherheitsrisiko sei in
Thailand derzeit hoch
Die Anti-Terroreinheit "Cobra" unterstützt die österreichische diplomatische Vertretung in Bangkok. "Es gehört auch zu unseren Aufgaben, österreichische Missionen im Ausland zu unterstützen. Dementsprechend hat das Außenministerium das Innenministerium um Hilfe ersucht", sagte "Cobra"-Sprecher Detlef Polay. Zwei Beamte der Spezialeinheit sind bereits am Militärflughafen Utaphao eingetroffen. Ein dritter soll folgen. Bis zu 600 Österreicher sollen in Thailand festsitzen.
Die "Cobra"-Angehörigen sollen sich zunächst einen Überblick verschaffen und Möglichkeiten erkunden, wie sie den Österreichern gemeinsam mit der Botschaft in Thailand helfen können. Dabei geht es nicht zuletzt um Unterstützung ausreisewilliger Personen. Ob die Polizisten in Bangkok stationiert sind oder in Utaphao, von wo derzeit Personen ausgeflogen werden, ist noch offen. Informationen über die Lage in Thailand hatte Polay noch nicht.
Wie EVA AIR in einer Aussendung mitteilte, hat die Fluglinie Sonderflüge organisiert, um Passagiere von Thailand nach Wien via Dubai und Amsterdam zu bringen. Die Maschinen sollen vom Militärflughafen Utaphao 150 Kilometer südöstlich von Bangkok starten. Von dort aus kamen bereits erste, von den Flughafenblockaden der thailändischen Regierungsgegner betroffene Österreicher mit einer Austrian-Airlines-Maschine an. Reguläre Flüge könnten wegen der Blockaden derzeit nicht durchgeführt werden, verwies EVA AIR zugleich auf Umbuchungs- und Stornierungsmöglichkeiten.
(apa/red)
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