Toyota IQ - ein City-Mobil für flotten Dreier:
Japans intelligenter Konter auf den Smart
- NEWS: Kaum größer als der Echte, aber Platz für drei
- Zweier mit Steuermann - Rücksitze sind schön und gut

·Das Blechknöderl kriegt jetzt eine Serie
Der Toyota iQ hat innen mehr Platz als man denkt
Jedes Mal, wenn ich mich umdreh, reißt's mich, weil ich glaub, ich hab die Rückbank verloren." Die Befürchtungen von Rennfahrer Alex Wurz, ausgestoßen beim ersten NEWS-Test mit dem Stadtfloh Smart, haben inzwischen Kultstatus. Beim neuen Toyota iQ wäre Wurz dieser Sorgen enthoben: Denn der Toyota-Winzling, gerade einmal 28 cm länger als der Smart, hat - kaum zu glauben - eine hintere Bank.
Die Skepsis war riesengroß, als NEWS die Probe aufs Exempel machte. Aber: Den Beifahrersitz samt Beifahrer ganz nach vorne geschoben (das Armaturenbrett beim Kopiloten ist "ausgeschnitten"), dann ist dahinter tatsächlich noch Platz für einen (auch groß gewachsenen) Fondpassagier. Hinter dem Fahrer können allerdings nur Gummimenschen sitzen. So mutiert der iQ zum Zweier mit Steuermann.
Wenn man schon den Intelligenzquotienten im Namen trägt, liegt es nahe, den knappen Raum cleverer als die Konkurrenz aufzuteilen: Der Tank sitzt unter den Vordersitzen, die Rückenlehnen sind dünner, die Armaturen mini (und leider alles andere als schön). Und weil die Techniker auch bei den vorderen Längsträgern tricksten, vergrößerte sich der Einschlagwinkel der Räder. Fazit: Der iQ kann auf einem Kaffeehaustisch umdrehen.
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