Mittwoch, 26. November 2008

Auf Spurensuche in der Winterlandschaft:
Unterricht einmal anders in der Waldschule

  • Die Natur mit allen Sinnen erleben und erforschen
  • MA 49 lädt zu einem winterlichen Waldschultag ein

Warum trägt der Baum im Winter keine Blätter und wie bereiten sich die Tiere des Waldes auf die kalte Jahreszeit vor? - Antworten darauf bekommen Wiener Schulkinder in der Waldschule Ottakring. "Die Kinder erleben in der Waldschule einen Schultag der besonderen Art und sammeln jede Menge Natureindrücke", so Umweltstadträtin Ulli Sima. Die Waldschule ist ein Teil des umfassenden Umweltbildungsprogramms der Stadt Wien EULE.

Seit mittlerweile 10 Jahren lädt das Forstamt der Stadt Wien Wiener Schulkinder der 3. bis 6. Schulstufe ein, den Wald in ihrer Umgebung zu erkunden. Im Mai 1998 als erste waldpädagogische Einrichtung Österreichs eröffnet, ist die von der MA 49-Forstamt und Landwirtschaftsbetrieb der Stadt Wien geführte Waldschule mittlerweile eine der beliebtesten Umweltbildungseinrichtungen.

Natur mit allen Sinnen erleben
Unter dem Motto "Natur erleben mit allen Sinnen" begeben sich die jungen SchülerInnen unter Leitung von pädagogisch geschultem Personal auf Spurensuche im Ottakringer Wald. Dabei wird gesammelt, was mit der Becherlupe genauer untersucht werden muss. Die gefundenen Früchte und Blätter werden anschließend in der Waldschule zu kleinen Kunstwerken weiterverarbeitet. Beim Rundgang durch die Waldschule können die Kinder anhand von Präparaten die Tiere des Waldes aus der Nähe betrachten und den Unterschied zwischen Sommer- und Winterfell ertasten. (red)

Nähere Informationen finden Sie unter:
www.wien.at/wald

26.11.2008 16:11