Arbeitslosigkeit in der EU steigt leicht an:
Österreich verzeichnet zweitniedrigste Rate
- Höchste Anstiege in Spanien und Estland verzeichnet
- USA und Japan haben niedrigere Raten als in der EU

·Weltwirtschaft stehen
schwere Zeiten bevor
Wifo-Prognose geht von
massivem Abschwung aus
·Börsencrash noch Jahre danach spürbar
Wirtschaft erholte sich erst in den 50igern richtig
Die Arbeitslosenquote ist im Oktober in der Eurozone und in der gesamten EU leicht gestiegen. In den 15 Ländern der Eurozone erhöhte sich die Rate gegenüber September von 7,6 auf 7,7 Prozent, in der EU im selben Zeitraum von 7,0 auf 7,1 Prozent. Österreich verzeichnete im Oktober mit 3,0 Prozent hinter den Niederlanden die zweitniedrigste Arbeitslosenrate, wie das EU-Statistikamt Eurostat am Freitag mitteilte.
Die Niederlande registrierten mit 2,5 Prozent die geringste Arbeitslosigkeit. Die höchsten Quoten meldeten wie in den Monaten zuvor Spanien (12,8 Prozent) und die Slowakei (10,0 Prozent). Die stärksten Rückgänge wurden in Polen (von 8,7 auf 6,4 Prozent) und in Österreich (4,3 auf 3,0 Prozent) registriert. Die höchsten Anstiege verzeichneten Spanien (von 8,5 auf 12,8 Prozent) und Estland (4,1 auf 7,5 Prozent).
Österreich niedrigste Jugendarbeitslosigkeit
Die Niederlande und Österreich verzeichneten mit Quoten von 5,1 und 5,4 Prozent auch die niedrigste Jugendarbeitslosigkeit in der EU. Am höchsten ist die Rate bei den unter 25-Jährigen in Spanien (28,1 Prozent) und Schweden (22,4 Prozent). In der EU und in der Eurozone lag die Jugendarbeitslosigkeit im Oktober bei 15,9 Prozent.
Im Vergleich zur EU verzeichneten die USA und Japan niedrigere Raten. Die Arbeitslosenrate lag laut Eurostat im Oktober in den USA bei 6,5 Prozent und im September in Japan bei 4,0 Prozent.
(apa/red)

