KV-Gespräche bei Banken unterbrochen:
Gewerkschaft will keinen Reallohnverzicht
- Finanzkrise erschwert die Verhandlungsbedingungen
- Gespräche haben sich "sehr, sehr zäh" gestaltet

·"Guter Kompromiss"
für Handelsangestellte
KV-Gespräch: Bekommen
3,6 Prozent mehr Gehalt
Die Banken-KV-Verhandlungen sind bis zum 9. Dezember unterbrochen worden. Die Gespräche hätten sich "sehr, sehr zäh" gestaltet, sagte der Chefverhandler der Banken-Gewerkschafter, Günter Benischek. Die Arbeitgeberseite habe eine "relativ hohe" Einmalzahlung, aber nur einen dauerwirksamen Prozentsatz "sehr deutlich unter der Inflationsrate" angeboten.
Die Gewerkschaft wolle zwar die aktuelle Situation berücksichtigen, nicht aber "sehenden Auges einen Reallohnverzicht in Kauf nehmen". Nun erwarte die Arbeitnehmerseite einen neuen Vorschlag, so Benischek. die Gewerkschaft werde "vorbereitet" in die nächste Verhandlungsrunde gehen. Konkret heiße dies, dass eine Betriebsrätekonferenz "vor-organisiert" werde.
(apa/red)

