Heute ist Welt-Aids-Tag: Organisationen fordern ein Ende der Diskriminierung
- Weltweit 33,2 Millionen Menschen mit HIV infiziert
- Patienten aber werden immer noch stigmatisiert

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Heute ist Welt-Aids-Tag: "Leadership" fordert aus diesem Anlass das UNAIDS-Programm. Die Welt solle den Kampf gegen die Immunschwächekrankheit verstärken. Weltweit sind von HIV/Aids derzeit rund 33,2 Mio. Menschen betroffen. Täglich sterben an der Immunschwächekrankheit rund 5.700 Personen. In Österreich sind seit 1983 (Stichtag: 30. Oktober) 2.658 Menschen an Aids erkrankt, davon 1.479 gestorben.
Aus Anlass des Welt-Aids-Tages haben die österreichischen Aids-Hilfen vehement ein Ende der sozialen und gesellschaftlichen Diskriminierung der Betroffenen gefordert. "Vor 20 Jahren ging es um das Überleben. "Heute geht's ums Leben mit HIV und Aids", sagte der Obmann der Wiener Aids-Hilfe, Dennis Beck. Bei Besserung des Gesundheitszustandes, sollten Betroffene wieder aus der Registrierung als Aids-Kranke herausgenommen werden können. Diskriminierung gebe es auch in diversen Gesetzesmaterien - zum Beispiel im Ehegesetz -, sowie im Versicherungswesen. HIV-Positive - in Österreich derzeit zwischen 12.000 und 15.000 Menschen - würden auch häufig im Berufsleben benachteiligt.
(apa/red)
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