44 Taliban bei Großeinsatz in Afghanistan getötet: Kommandant in Frauenkleidern
- NATO: War für Bombenanschläge verantwortlich
- Sicherheitslage hat sich kontinuierlich verschlechtert

·Afghanistan: Tote bei Selbstmordanschlag
Vermutlich 20 Zivilisten und US-Soldat gestorben
·Afghanistan: Attentat auf deutsche Soldaten
Diskussion über den
Einsatz flammt wieder auf
Die afghanische Armee und US-geführte Koalitionstruppen haben bei Einsätzen im Süden Afghanistans nach eigenen Angaben mindestens 44 Taliban getötet, darunter einen örtlichen Kommandanten in Frauenkleidern, der für Bombenanschläge und Selbstmordattentate verantwortlich gemacht wurde. Der Gesuchte wurde erschossen, als er in Begleitung von fünf Frauen ein Gebäude verließ.
Mindestens 33 Islamisten, die eine gemeinsame Patrouille der afghanischen Armee und der Koalitionstruppen angegriffen hatten, wurden nach US-Angaben im Nad-Ali-Distrikt in der Unruheprovinz Helmand getötet. Darüber hinaus töteten afghanische Regierungssoldaten sieben Taliban in der südwestlichen Provinz Farah. Laut Angaben des Verteidigungsministeriums in Kabul hatten die Aufständischen einen Polizeiposten angegriffen. Auf der Seite der Sicherheitskräfte habe es keine Verluste gegeben.
Die Sicherheitslage in Afghanistan hat sich in den vergangenen Monaten kontinuierlich verschlechtert. Die Taliban haben zum "Heiligen Krieg" gegen die Fremden im Land und gegen die Kabuler Regierung des Präsidenten Hamid Karzai aufgerufen.
(apa/red)
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