Piraten erbeuten libanesischen Tanker:
Abenteuerliche Flucht der Crewmitglieder
- Französische Marine eilt der "Biscaglia" zu Hilfe
- Hubschraubner der Bundeswehr sicherte Gebiet ab

·Gesetzlose Zustände vor somalischer Küste
Griechisches Schiff mit 23
Mitgliedern gekapert
·Tödlicher Irrtum der indischen Marine
Nahm Fischkutter statt Piratenschiff ins Visier
Piraten haben im Golf von Aden ein liberianisches Schiff in ihre Gewalt gebracht. Dabei gelang nach französischen Armeeangaben drei Crewmitgliedern des gekaperten Schiffs mit einem Sprung über Bord die Flucht.
Ein Sprecher des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr in Potsdam teilte mit, die französische Marine sei der "Biscaglia" nach einem Notruf des Kapitäns zu Hilfe gekommen und habe dabei die deutsche Marine um Unterstützung gebeten. Ein Bundeswehrhubschrauber habe die Gegend abgesichert, weil mit dem Auftauchen weiterer Piraten gerechnet worden sei.
Sprung ins Wasser
Das liberianische Schiff sei von fünf somalischen Piraten angegriffen worden, sagte der Kapitän der französischen Fregatte "Nivose", Jean-Marc Le Quilliec, einem Journalisten der Nachrichtenagentur AFP. Die drei Besatzungsmitglieder seien beim Anblick der europäischen Militärhubschrauber ins Meer gesprungen, um den Piraten zu entkommen.
Nach Angaben des französischen Fregattenkapitäns nahm der deutsche Hubschrauber die drei Crewmitglieder auf. Diese Angaben konnte der Sprecher des Einsatzführungskommandos in Potsdam zunächst nicht bestätigen.
(apa/red)
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